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Image by Igor Miske

«SIND YIN UND YANG IN BALANCE, FLIESST UNSERE ENERGIE (QI) FREIER UND WIR SIND IM EINKLANG.»
Svetlana Ignjic

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein ganzheitliches Medizinsystem mit Wurzeln in China, das Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet. Die Grundidee dieses jahrtausendealten Heilverfahrens ist einfach: Ein Mensch ist gesund, wenn seine Lebensenergie (das «Qi») frei und ungehindert durch den Körper fliessen und diesen versorgen kann.
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​Wie funktioniert das? Man kann sich das «Qi» wie Wasser in einem Bach vorstellen. Wenn der Bach blockiert ist (bspw. durch Muskelverspannungen, Stress, falsche Ernährung u.a.), entsteht ein Stau oder Trockenheit – die Folge: Krankheitsbeschwerden treten auf. 

 

Die TCM versucht, diese Blockaden zu lösen, damit das «Qi» wieder frei fliesst und die Organsysteme versorgt werden. Dabei spielen zwei Kräfte eine wichtige Rolle: Yin und Yang. Sie stehen für Gegensätze wie Kälte und Wärme, Flüssig und Fest, Ruhe und Aktivität u.ä.. Nur wenn beide in Balance sind, fühlen wir uns gesund und wohl. 

Yin und Yang in Balance

Durch Akupunktur, Tuina, Ernährung, Kräuterheilkunde und Bewegung wird der «Qi»-Fluss harmonisiert sowie Yin und Yang in ein ausgewogenes Gleichgewicht gebracht. Beschwerden können gelindert, die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und das persönliche Wohlbefinden nachhaltig gesteigert werden.
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BEHANDLUNG

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) steht zunächst eine sorgfältige Abklärung im Mittelpunkt, die sogenannte Diagnostik. Dabei geht es nicht nur um einzelne Symptome, sondern um den Menschen als Ganzes. In einem Gespräch werden Beschwerden, körperliches Befinden von Kopf bis Fuss, Emotionen und der Lebensstil besprochen. Zusätzlich liefern Puls- und Zungendiagnose wichtige Hinweise für die individuelle Behandlung. 

AKUPUNKTUR

Die Akupunktur ist wohl die bekannteste Therapieform der TCM. Sie beeinflusst gezielt und therapeutisch Körperfunktionen über spezifische Punkte an der Körperoberfläche, den Akupunkturpunkten. Durch
das unterschiedlich tiefe und möglichst schmerzfreie Einstechen der sehr dünnen, sterilen Einwegnadeln, wird die Qi-Zirkulation (Energie) im Körper erreicht.
Mit anregenden oder dämpfenden Nadeltechniken wird die Qi-Zirkulation ausgeglichen und bestimmte Organsysteme reguliert. Akupunkturpunkte können teilweise auch manuell aktiviert werden. 

MOXA

Die Moxibustion (Moxa) ist eine spezielle Wärmetechnik der TCM. Mit Moxazigarren (aus Beifussblättern gedrehte Stangen) werden bestimmte Akupunkturpunkte oder Körperareale erwärmt, um so dem Körper therapeutische, tiefwirkende Wärme zuzuführen. Der Beifuss ist eine in Asien und in Europa beheimatete Heilpflanze.

TUINA

Tuina ist die manuelle Therapieform der TCM. Mit verschiedenen Grifftechniken wie Schieben, Streichen, Drücken, Rotieren, Klopfen u.ä. kann gezielt auf Beschwerden eingewirkt werden. Tuina ist besonders wirksam bei Störungen des Bewegungsapparates oder bei Problemen wie Schlafstörungen, Nervosität, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen oder gynäkologischen Beschwerden.

GUA SHA

Gua Sha ist eine manuelle Behandlungsmethode, bei der eingeölte Hautareale mithilfe eines abgerundeten Instruments, etwa aus Porzellan, Jade oder Horn, geschabt werden. Dadurch wird die Durchblutung gefördert, Gewebestauungen gelöst und das Immunsystem angeregt. 

SCHRÖPFEN

Beim Schröpfen werden die Akupunkturpunkte und Meridiane (Energiebahnen durch die das Qi fliesst) mit Schröpfgläsern stimuliert. Mittels eines schwachen Vakuums werden die Gläser auf die Punkte gesetzt und bei Bedarf entlang den Meridianen verschoben. Schröpfen eignet sich vor allem für die Behandlung der äusseren Schichten wie Muskeln und Haut.​

ERNÄHRUNG

Die TCM strebt eine ausgewogene Ernährung an, die sowohl den saisonalen Bedingungen als auch den individuellen Bedürfnissen der Patient:innen angepasst ist. Essgewohnheiten werden im Rahmen der TCM-Diagnostik berücksichtigt und gezielt umgestellt, um bessere Therapieergebnisse zu erlangen. Bereits sanfte Veränderungen im Alltag können dabei spürbare Verbesserungen des eigenen Wohlbefindens bewirken.

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SYMPTOME

Die Behandlungsmethoden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) können bei diversen Beschwerden therapeutisch angewendet werden und wirkungsvoll zu Linderung verhelfen. Je nach Krankheitsbild, kann die TCM ergänzend oder alternativ zu schulmedizinischen Therapien eingesetzt werden.

 

Im Folgenden sind Beispiele für Anwendungsgebiete aufgeführt:

BEWEGUNGSAPPARAT

  • Nacken- und Schulterverspannungen

  • Rückenbeschwerden

  • Gelenkschmerzen

  • Hüft- und Kniebeschwerden

  • Muskelhartspann

HERZ-KREISLAUF-SYSTEM

  • funktionelle Herzbeschwerden

  • Bluthochdruck

  • Durchblutungsstörungen

HAUTERKRANKUNGEN

  • übermässiges Schwitzen

  • Ekzeme, Neurodermitis

  • Akne

  • Psoriasis

VERDAUUNGSSYSTEM

  • Blähungen, Aufstossen, Völlegefühl

  • Verstopfung, Durchfall

  • Appetitmangel, Heisshunger

  • Übelkeit, Erbrechen

ATEMWEGE | IMMUNSYSTEM

  • Husten

  • Heuschnupfen

  • Asthma

  • Erkältungen

  • Sinusitis

NEUROLOGIE

  • Kopfschmerzen, Migräne

  • Schlafstörungen

  • Schwindel

  • depressive Verstimmungen

  • Erschöpfungszustände

UROLOGIE | GYNÄKOLOGIE

  • Blasenbeschwerden

  • Mensbeschwerden, PMS

  • Wechseljahrssymptome

  • Geburtsvorbereitung

KONTAKT

KONTAKT

TCM Wiedikon

Svetlana Ignjic

Gartenhofstrasse 24

8004 Zürich 

Tel.: +41 78 326 40 12

E-Mail: info@tcm-wiedikon.ch

Anreise: 

Tram 9, 14 bis «Werd»

Tram 2, 3 bis «Bezirksgebäude»

S-Bahn bis «Bahnhof Wiedikon»

​Parkplätze im Quartier

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